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DAS WEINANBAUGEBIET ROERO, PIEMONT, ITALIEN                                                                                                                           Top of the page
(von Eaglebird)

Roero ist ein kleines Weinanbaugebiet im südlichen Piedmont im Nordwesten Italiens. Es liegt zwischen den Provinzen Asti (Monferrato), Turin (westliche Alpen) und Alba (Langhe). Roero hat keinen direkten Zugang zum Ligurischen Meer: die Seealpen und die Provinz Ligurien hindern "Roerini" daran, frische Meeresfrüchte zu erhalten, stattdessen wird Salz und gesalzener Fisch importiert.

Reoro grenzt an zwei weitere bekanntere Weinanbaugebiete: das Monferrato, Heimat des "Barbera d'Asti" und dem "Moscato d'Asti, und die Langhe, woher einer der besten  italienischen Cru stammt, nämlich Barolo und Barbaresco.

Reoro ist (glücklicherweise?) noch nicht sehr bekannt, jedoch macht es seine unmittelbare Nähe zu Städten wie Alba, Asti, Turin und Mailand mit ihrer Geschichte, den Schlössern, Mode, Museen und der Architektur, gepaart mit der hohen Qualität an Übernachtungsmöglichkeiten und erstklassigen Restaurants mit erschwinglichen Preisen zu einem begehrten Ziel fuer Touristen.

Man kann nur darüber spekulieren, weshalb Roero es nie auf eine Weltkarte geschafft hat. Ein Grund dafür läge darin, dass nur wenig dokumentiert wurde. Die meisten Fakten und Figuren der Geschichte Roeros wurden wörtlich weitergegeben. Die Gegend war niemals reich oder leicht zugänglich, sodass weder Kriegsherren, Prinzen und Pastoren noch Autoren, Dichter oder Künstler es für nötig hielten, sich in Roero dauerhaft niederzulassen. Daher hat sich, bis auf einige Vererbungen und Kaufbriefe, niemand die Mühe gemacht, ausführlich über Roero zu berichten.

Daher werden wir nur erraten, darüber spekulieren und interpretieren koennen, was bekanntere Historiker bisher vielleicht über Roero geschrieben haben, um herauszufinden, weshalb die Gegend unbekannt bleibt. Oftmals wird faelschlicherweise angenommen, dass sie zu bekannteren Langhe und manchmal sogar zu Monferrato gehört und warum ihre Küche so einzigartig ist.

Einer der Gruende, jedoch gewiss nicht der einzige, weshalb Roero nicht sehr bekannt ist, hat damit zu tun, dass die Bewohner introvertiert, schüchtern und bescheiden sind. Sie stellen ihre Erfolge für gewöhnlich nicht zur Schau. Roero überlässt anderen den Ruhm ihrer Erzeugnisse und der Küche. Es gab sich damit zufrieden, dass Fremde diese Erzeugnisse mochten und machten sich keine Gedanken darüber, dass jemand ihre Vorstellungskraft, Initiative und ihre harte Arbeit für sich beanspruchen würde. Nehmen wir zum Beispiel die Weine: Roeros Rotweine, allgemein auch "Roero" genannt, sind laengst nicht so bekannt wie ihre Artgenossen Barolo und Barbaresco, auch wenn sie aus derselben Rebsorte gekeltert werden, den Nebbiolo-Trauben. Der Barbera-Wein, der in Roero produziert wird, heißt "Barbera d'Alba". Der beste und stärker riechende weiße Trüffel, für die Alba weltberuehmt ist, findet man hier in Roereos "Rocche" (steile Schluchten aus grauem und blauem, mit Sand gemischtem Kalkstein) vor. Gut, das ist jetzt etwas zu weit hergeholt.: die einzigen, die glauben dass Roero die besten Trüffel der Welt zu bieten hat sind Roeros Trüffelsammler, die "Trifulau".

Sollte man von der Gegend Roero schon gehoert haben, so wird sie heute mit dem beliebten Trockenweißwein "Arneis" verbunden, manchmal auch mit den einstmals bekannten Pfirsichen.

Arneis ist ein Weißwein, welcher in seiner Geschichte Ruhm und gleichzeitig schwere Zeiten erfahren musste. Als ein im Mittelalter gesetzlich geschütztes wichtiges örtliches Gewächs war er um 700 n. Chr. ein beliebter Süßweißwein, wurde 800 n. Chr. dem unwichtigen Wermutwein gleichgesetzt, bis er um 900 n. Chr. fast komplett in Vergessenheit geriet. Im letzten Jahrhundert wurde er lediglich als Rebe in einigen Weingärten gepflanzt, da die süßen Arneisbeeren lästige Störenfriede vom kostbareren Nebbiolo fernhielten.

Nur Sergio, Inhaber des "La Trifula Bianca", eines bekannten Restaurants in Vezza d'Alba (welches trotz seinem Namen absolut in Roero liegt), produzierte in den sechziger und siebziger Jahren noch seinen eigenen Arneis um ihn seinen Gästen anzubieten. Glücklicherweise, oder gerade weil das Restaurant zu der Zeit einen guten Ruf genoss, entschloss sich der berühmte italienische Journalist Veronelli eines Abends, dort zu speisen. Er probierte den Wein und war davon so begeistert, dass er nicht aufhören konnte, darüber zu berichten. Das Blatt war kurz davor, sich für den Arneis zu wenden. Vorausahnenden Weinhändler, ausländischen Weinliebhaber, aber größtenteils Schweizer und Deutsche Touristen, die dort zu der Zeit alte Bauernhäuser aufkauften, sie sanierten und als Ferienwohnsitze verwendeten, verholfen dem Arneis zum heutigen Ruhm. Während sie nicht selbst Früchte ernten mussten (sie hatten ja andere Arbeit), genossen, liebten und redeten sie doch gerne über die regionale Küche sowie deren Wein. Den Wein brachten sie fuer ihre Freunde in der Heimat mit und machten ihn somit außerhalb des Roero bekannt. Roero Arneis wurde immer beliebter, sodass jetzt der Name "Arneis" fest mit Roero in Verbindung gebracht wird und als Haupteinnahmequelle für örtliche Weinhändler dient.

Die "Pfirsiche von Canale" sind eine weitere Frucht, die speziell mit Roero in Verbindung gebracht werden, jedoch ist ihre Berühmtheit mit der Zeit verflogen. Im Gegensatz zum Arneis ist die Beliebtheit dieser Frucht noch nicht wiedergekehrt.

Die Herkunft dieser großartigen Frucht, verbunden mit Roero, kann bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als die Weine dauerhaft sehr schlechtem Wetter und der Reblaus zum Opfer fielen, welche zur beinahe kompletten Zerstörung ihres (und dem gesamten Rest Europas) Wurzelstocks führten. "Roerini" suchten fieberhaft nach Alternativen um die abgestorbenen Früchte zu ersetzen. 1855 hatten sie etwas Glück: Ettore Ferio, Anwalt und Agronom der in Vezza d'Alba lebte, pflanzte einige Pfirsichbäume in seinem Garten. Sie wuchsen schnell und erfolgreich und die daraus gewonnenen Pfirsiche schmeckten fantastisch. Das war also die Frucht nach der sie alle suchten. Schon bald pflanzte jeder in Roero Pfirsichbäume an und verkaufte Pfirsiche und bis 1906 waren 70 Hektar Land dem Anbau dieser Frucht gewidmet. Der Verkauf auf regionalen Märkten sowie der Export in die Schweiz trug zur Beliebtheit dieser Frucht in ganz Europa bei. Sie wurden "Le Pesche di Canale" genannt. Bis 1920 wurden eine Million Hektar kultiviert.

Roerini hatten dann viele Pfirsiche, doch nur wenig Wein.

Roeros Einkünfte, dank der gepflanzten Früchte und dem Export von Pfirsichen, nahmen drastisch ab, als auch andere europäische Bauern anfingen, Pfirsichbäume anzubauen. Die Reste der europäischen Weingärten starben wegen starken Unwettern und Krankheiten aus und mussten ersetzt werden. Da Canale erfolgreich schien, war das eine offensichtliche Antwort für Europa. Eine neue Auswahl an Pfirsichen, die den wechselnden Anforderungen der Verbraucher gerecht wurde, sowie ansteigende Konkurrenz gepaart mit günstigeren Transportkosten rief einen starken Rückgang der Lieferung von Canale-Pfirsichen für ganz Europa hervor. Die Herstellung lief in den 30er Jahren auf Hochtouren bevor sie abnahm. Die Frucht wurde, wie wahrscheinlich schon erraten, systematisch von Weingärten ersetzt, worauf die Bewohner des Roero sich dennoch gerne wieder einließen.

Die Canale-Pfirsiche sind durch ihr weißes Fruchtfleisch gekennzeichnet. Die besseren und zugleich auch bekannteren sind "Borlotto" und "San Pietro". Ersterer wurde nach ihrem Anbauer, Achille Borlotto, benannt, der zweite nach dem gleichnamigen Heiligen. Beide Arten reifen im Juli.

"Giallo del Porretto" sind durch ihre gelbe Haut und das gelbe Fruchtfleisch gekennzeichnet. Diese reifen im frühen August heran. "Krummel-Oktober", ebenfalls mit gelbfarbigem Fruchtfleisch, reift im Spätseptember und frühen Oktober.

Das einzige was heute noch von den einst berühmten Canale-Pfirsichen übrig bleibt sind nur einige Obstgärten, die von einer handvoll Bauern betrieben werden, sowie eine leckere Nachspeise: "Pesche Ripiene" (gefüllte Pfirsiche).

Also bleibt Roero wenigstens eine Nachspeise, die speziell mit der Gegend in Verbindung gebracht wird. Zwar kann jeder diesen Nachtisch mit beliebigen Pfirsichen, die sich einfach halbieren lassen zubereiten, doch nur mit Roero-Pfirsichen schmeckt man das Original.

Sollten wir also behaupten, dass die Küche im Roero deshalb so einzigartig, traditionell und relativ unentdeckt ist, weil "Roerini" schüchtern und bescheiden sind? Sicherlich trägt dies auch dazu bei, doch das ist nicht der einzige Grund. Geologie, Geomorphologie und Plattentektonik haben vielmehr direkt was mit der regionalen Küche Roeros zu tun.


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CANALE                                                                                                                                                                                                              Top of the page
(von Eaglebird)

Canale liegt direkt am Fuß des gleichnamigen Tals, etwa 8 Kilometer von Alba, 23 Kilometer von Asti und etwa 50 Kilometer von Turin entfernt, genau dort, wo sie 1260 n. Chr. erbaut wurde. Die Gründer von Canale, reiche Bankiers und Händler (einer von ihnen hieß Roero) hätten das Dorf höher auf den umliegenden steilen Hügeln bauen können, beispielsweise wo Camomplin liegt, da es sicherlich gesünder wäre und einen schöneren Blick bietet als das nebelige Tal am Fuß.

Man kann nur annehmen, dass die Gründer von Canale, waren sie doch Bankiers, sehr konservativ waren und ihr Geld nicht zum Fenster hinauswarfen. Daraus lässt sich schließen, dass das Wohlergehen ihrer Dienstmänner und Leibeigenen, die gesunde Umgebung, sowie eine spektakuläre Aussicht der westlichen Alpen für diese keine Priorität bei der Gründung Canales hatten. Zu guter Letzt hatte das Dorf Armeen und Plünderern nur wenig zu bieten. Diese hätten mehr Glück dabei, Frauen  im nahegelegenen Alba, in Bra oder in Monta zu vergewaltigen und dort Habesligkeiten zu stehlen. Den Ort zu verteidigen war uach nicht wichtig. Ich bin mir sicher, dass Canale deshalb am Fuße eines Tals sitzt, wohingegen das 4 Kilometer entfernte Cisterna auf einem Hügel liegt.

Mit keinerlei Aussicht, einem nebeligen Winter und schlechten Straßenverhältnissen (Wanderwege und Zuggleise), die die Bewohner zur umliegenden Zivilisation verbinden, sowie wegen der teueren und gefährlichen Reisen nach Alba und Bra für Notwendigkeiten wie Lebensmittel, Werkzeug und Technologie wurden die Bewohner zunehmend scheuer, blasser und selbstverantwortlich. Die Landschaft, die nebeligen Winter, sowie die Schüchtern und -Introvertiertheit der Bewohner der Stadt erklären also, warum es pro Einwohner mehr Geschäfte (wie Bäckereien, Delikatessenläden, Metzger, Gemüseläden, Eisdielen, Modegeschäften, Pizzerias, Restaurants, exotisches Essen, Fingerfood, etc.) als im den nahegelegenen Städten Alba, Asti und Turin zu höchster Qualität und niedrigen Preisen gibt.

Die von Franco erarbeitete Karte von Canale wird Ihnen auf der Suche nach Lebensmitteln und Mode, was auch immer Sie benötigen, behilflich sein und dabei das Einkommen unserer Handwerker, Ladenbesitzer und Weinmacher aufbessern, wofür sie Ihnen sehr dankbar sein werden.

Im Jahr 2010, dem letzten Jahr aus dem Wikipedia eine Statistik über Canale anbietet, lebten in der Stadt und der nähren Umgebung 5791 Menschen.

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DIE GEMEINDE CISTERNA D'ASTI                                                                                                             Top of the page                                                                     
(von Eaglebird)

Die Geschichte von Cisterna d'Asti ist, soweit dies möglich ist, sogar noch viel unklarer als die von Canale, 6 Kilometer weiter unten, am Boden des Tals. Die ersten Siedler ließen sich wohl um 1000 n. Chr. dort nieder wo heute Cisterna liegt, vielleicht sogar schon früher (das weiß niemand genau). Von da an kauften oder stahlen Leute bis zum 12. Jahrhundert das Land um Cisterna worauf sie ein Schloss bauten. Um die Zeit stahl oder kaufte der Bischof von Asti (damals legal) alles und wurde somit der Herr des Guts (Schloss und Land). Vielleicht hatte der Bischof keine Ahnung, was er damit anstellen soll, jedoch schenkte und verkaufte er Teile an Familien, die Grundstücke in Canale besaßen. (Lassen Sie mich hier nochmal erläutern dass der Bankier Roero, der zur selben Zeit Canale gegründet hatte, Land und Schloss vom Bischof in Cisterna gekauft hatte. Roero muss wohl an einem sonnigen Tag die Hügel um Canale gesehen haben - verdammter Nebel!)

Die neuen Besitzer, welche wohl die Rechte zur eigenwilligen Nutzung des Cisterna-Guts und des Schlosses bekommen hatten, entschieden sich, dieses einige Jahre später gewinnbringend an die Stadt Asti weiter zu verkaufen. Die Stadt hingegen verkaufte das Land an die Gutsherren von Gorzano. Dies war wohl ein Insiderwerk welches dafür sorgte, dass die Gorzano-Familie 1274 besiegt wurde. Es wird gemunkelt, dass der Bischof von Asti, die Bankiere von Canale, sowie die Stadt Asti davon profitierten, die überlebenden Mitglieder der Gorzano-Familie dadurch jedoch an Gewinn verloren.
Ab 1274 wurden Teile des Guts ver und -gekauft und das Schloss von Cisterna restauriert und 1980 in ein Museum umgewandelt.

Heute genießt Cisterna wie in alten Zeiten mildes Wetter, ein schönes und gut erhaltenes Schloss, welches Camomplin abends eine atemberauebende Aussicht schenkt, drei Restaurants, ein Postamt, einen kleinen Warenladen und eine Bäckerei; die 1285 Bewohner (Stand 2013) fahren zum Einkaufen nach Canale.



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